Weltbienentag – Für eine diverse gemeinsame Welt

Die Welt braucht Insekten

Heute, am 20.05.2021, ist der sogenannte Weltbienentag. Ein Tag, dem wir der wichtigsten Art, beziehungsweise einem von vielen wichtigen Arten, widmen. Denn ohne diese Art gäbe es viele Dinge, die wir täglich so verzehren und bewundern nicht mehr. Ich rede von den kleinen Bestäubern. Kinder kennen Sie unter den Namen Biene Maya. Sie lernen dort schon viel über das Leben als Biene und die Aufgabe der Insekten. Nur haben wir das anscheinend im Laufe unserer Wachstumsphase etwas vergessen.

Wir pflanzen die lustigsten Pflanzen aus der ganzen Welt in unseren Garten, die aber leider den lokalen Tieren wenig Nutzen stiftet. Wir schmeißen viele tolle graue Steine in die Vorgärten, damit die Arbeit mit dem Garten auf ein Minimum reduziert wird. Der Rasenroboter fährt täglich über den gut getrimmten Rasen und hält ihn schön kurz. Optisch alles gepflegt und perfekt. Wilde naturbelassene Wiesen gibt es eigentlich auch nur noch im Feld zu bewundern. Insekten, die damals noch zu finden waren, sind auch mehr oder weniger Mangelware geworden. Warum ich das schreibe? Ich möchte einfach mal dazu anregen wieder über das Thema nachzudenken. Einfach mal durch die Gegend zu streifen, sich umzuschauen. Was machen andere Menschen in Ihren Gärten, was mache ich denn in meinem Garten?

Die letzte Pflanze

Das Bienenhotel oder Nisthilfe

Wenn man so durch die soziale Welten streift, oder auch in der Natur, ja selbst in unserem Garten, ist das Thema „Bienenhotel“, „Nisthilfe“ oder „Insektenhotel“ immer gegenwärtig. Ich habe mir heute mal wieder so meine Gedanken gemacht. Auf der einen Seite ist ja toll, dass immer mehr die „Nisthilfen“ im Garten aufstellen. Aber ich hadere immer mit mir, wenn ich die super getrimmten Gärten oder auch die Steingärten sehe und dann die „Nisthilfe“ aufgestellt ist. Ist es nicht irgendwie eine Art Ablass für das gute Gewissen. Ich kann dann sagen. Hey, ich habe was für die Insekten getan. Aber wäre es vielleicht nicht sinnvoller, wenn man einfach den Rasen nicht ständig schneidet bzw. auch mal Blumen stehen lässt. Auch wenn es vielleicht optisch nicht den aller feinsten Eindruck macht. Wäre es nicht super, wenn man viele verschiedenen Tiere wieder in seinem „Garten“ begrüßen kann. Und natürlich eine Nisthilfe mit anbietet. Das muss es ja nicht ausschließen. Was mich nur etwas traurig gestimmt hat war mehr die Tatsache, dass wir es drauf angelegt haben und jetzt eigentlich mit allen Mitteln gegensteuern müssen. Wie dem auch sei. Wir leben nun in dem Zeitalter, in dem wir angehalten sind etwas beizutragen. Beizutragen in dem Sinne, dass die Welt wieder grüner und gesünder wird. Eine Welt voller Vielfalt. Im Einklang mit der Natur.

Gemeinsam können wir etwas bewegen

Gemeinsam sind wir stark. Und genau das möchte ich hier auch nochmal aufgreifen. Ich habe hier etliche tolle Kollegen, die Projekte, Bilder, Blogs und Informationen rund um das Thema Natur bereitstellen. Und die möchte ich hier auch gerne nennen und empfehlen einen Blick reinzuwerfen. Es geht einfach darum etwas mehr Aufmerksamkeit zu schaffen. Und wenn hier jemand noch tolle Projekte und Menschen ergänzt werden sollen, dann schreibt es bitte in die Kommentare.

Horst Gassner alias Austria Insiderinfo

Horst lebt, wie man vielleicht schon vermutet, in Österreich und ist dort als Wanderführer unterwegs. Er betreibt aber auch einen wunderbaren Blog über seine Projekte, die er umsetzt. So findet man Themen, die von dem Thema „Nachhaltigkeit“ handeln. Vom Bau seines Gewächshauses, über nachhaltige Stadtentwicklung, Hochbeete, Kochrezepte oder auch das Thema „Die perfekte Nisthilfe“. Alles toll erzählt und mit tollen Bildern unterstützt. Aber Horst hat auch ganz viele spannende Themen rund um die Fotografie, Wandern und nachhaltiger Tourismus zu bieten. Es lohnt sich definitiv bei ihm vorbeizuschauen.

Die Nisthilfe

Horst Gassner – Austria Insiderinfo

Die perfekte Nisthilfe

Dieser Artikel ist wirklich für jede(n) zu empfehlen, der /die sich über die richtige Nisthilfe informieren möchte. Worauf kommt es an, wenn ich mir eine Nisthilfe kaufen oder auch selbst bauen möchte. Wo soll ich diese hinstellen und worauf achten. Viele tolle wertvolle Tipps. Auf jeden Fall vorbeischauen.


Matthias Weber alias Moorknipser

Matthias lebt im hohen Norden, ist HSV Fan :), und studierter Biologe. Er kennt sich in der Flora und Fauna super aus und ist oft mit seiner Kamera irgendwo in der Natur unterwegs. Er hat hier ein paar tolle Bilder von Insekten und Bienen bereitgestellt. Das trägt dazu bei, dass wir die Natur und ihre vielfältige Welt etwas bewusster wahrnehmen.

Vielen Dank Matthias für deine Unterstützung. Im übrigen noch ein Tipp am Rande. Matthias ist Teil der „Fotolinsen“. Hört auf jeden Fall in den Podcast mal rein.

Matthias Bilder

Rote Mauerbiene – Matthias Weber
Insekt auf einem Blatt – Matthias Weber

Holger Dankelmann

Holger ist leidenschaftlicher Fotograf und mit seiner Fujifilm in der Natur unterwegs. Er ist ebenfalls Teil der Fotolinsen. Er hat einen kleinen Beitrag geleistet und tolle Bilder für den Blogbeitrag beigesteuert. Danke Holger. Meine persönliche Empfehlung. Schaut auf seinem Blog vorbei.

Die Biene – Ein Werk von Holger Dankelmann
Biene auf der Blüte – Holger Dankelmann

Lasst die Blumen sprießen – Für eine bunte und vielfältige Welt

Ich möchte hier keinen verurteilen oder anprangern. Ich möchte einfach etwas Aufmerksamkeit für die Umwelt, in der wir alle gemeinsam leben, schaffen. Sie ist bunt, vielfältig. Sie gibt uns vieles zurück. Gerade in der Pandemie haben wir einen Ort der Zuflucht und des Ausgleichs gesucht und in der Natur gefunden. Und wir geben einen Teil zurück. Und damit bedanke ich mich bei den Lesern.

Kommentare erwünscht

Bitte nennt doch noch Kollegen, die ebenfalls über das Thema Natur, Naturfotografie, Nachhaltigkeit berichten, in den Kommentaren.

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2 Gedanken zu „Weltbienentag – Für eine diverse gemeinsame Welt

  1. Man muss kein „Grüner“ sein um die Wichtigkeit der Insektenwelt für unsere Menschenwelt zu erkennen. Sterben die Insekten, stirbt der Mensch. Wir tun also gut daran, die geschotterten Vorgärten durch eine Blumenwiese auszutauschen.

  2. Hi Oli,

    Danke für die Rückmeldung. In der Tat ist es so. Eigentlich ein ganz einfacher Ansatz. Beziehungsweise logische Schlussfolgerung. Aber dennoch ist es leider weiterhin ein Phänomen, das auch nur durch den Eingriff der Behörden ein Umdenken erfolgt bzw. kann. Z.B dass man Luftbildaufnahmen erstellt und diese Vorgärten besteuert. Aber es sind nicht nur die privaten Parteien. Auch die städtischen Beton Sünden, die man nun wieder teuer entfernen und neu modellieren muss.

    Grüße

    Markus

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