DSGVO-Kommentare-Blog

DSGVO, WordPress und Kommentare

Lieber Leser,

Blogs leben von Beiträgen und Kommentaren. Es gibt uns die Möglichkeit, unsere Meinung zu dem geschriebenen Blogbeitrag mitzuteilen. Das finde ich wichtig und sollte auch genutzt werden.

Auch wenn die DSGVO erst am 25. Mai aktiv wird, die vollständige Speicherung der IP-Adresse ist unzulässig. Dadurch sind Rückschlüsse auf die Person möglich. Das gleiche Spiel ist beim Tracking der Besucher. Anonym okay, IP Adressen no-go.  Die Speicherung des Namen und der E-Mail jedoch, fallen in die Bereiche des berechtigten Interesse des Webseitenbetreibers. Wie sonst soll man denn im Blog kommunizieren?

Und die Frage, die sich jetzt natürlich stellt ist, ob wir die IP-Adresse bei den Kommentaren wirklich benötigen? Ich sage jetzt mal nein. Wozu auch. Auf der einen Seite kürzen wir beim Tracking die Bytes, und bei den Kommentaren würden wir sie vollständig speichern? Doch etwas widersprüchlich wenn man ehrlich ist. Betrachten wir die folgende Frage.

Achtung. Dieser Blogbeitrag stellt keine Rechtsberatung dar. Die Erkenntnisse basieren auf eigenen Recherchen. Ihr handelt stets auf eigene Gefahr. Apropos Gefahr.

Sind die Kommentare in Gefahr?

Ich sage jetzt mal nein. Sofern man sich an die Regeln hält.

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Kommentare im Blog sind petrsonenbezogene Daten

Drei Schritte, um Kommentare DSGVO konform einsetzen

1. Holt euch das Opt-in vom Kunden, dass er der Datenschutzerklärung zustimmt. Es gibt ein tolles Tool für WordPress, das ich euch ans Herz legen möchte.

Mit diesem Plugin, integriert Ihr einfach ein Opt-In für die Kommentare und das Kontaktformular. Alles was Ihr machen müsst, ist das Plugin und die entsprechende Funktion aktivieren. Das war es bereits.

2. Dann aktiviert das SSL Zertifikat. Damit verschlüüselt Ihr die Verbindung bzw. die Kommunikation und kann nicht durch Dritte abgehorcht werden.

3. Löscht die alten IP-Adressen und verhindert die Speicherung direkt beim Absenden der Kommentare.

Ich möchte das Rad gar neu erfinden und einfach den Kritzelblog empfehlen. Die Kollegen haben ein sehr tolles und einfaches Tutorial rausgebracht, wie neue Einträge ohne IP Adresse erfasst und wie alte IP Adressen gelöscht werden.

Am Ende möchte ich euch noch den Podcast mit meinem Kollegen Dennis Hayungs empfehlen. Wir haben bereits das Thema DSGVO beleuchtet und ein paar wichtige Fakten zusammengetragen. Viel Spass

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